Warum Sollten Wir Den Mut Besitzen Nicht Perfekt Zu Sein

Wie können wir aus uns das Beste herausholen und den Mut besitzen nicht perfekt zu sein?

 

In den letzten Tagen habe ich viel über diese Frage nachgedacht. Deshalb möchte ich heute über dieses Thema schreiben.

Denn bis vor kurzem hatte  ich mir selbst diesen Druck auferlegt, mich ständig um die Perfektion in meinem Job, bei meinem Blog und sogar bei meinem Hobby das Windsurfen zu bemühen.

 

Und was kommt am Ende dabei heraus?

Man verliert die Sicht auf die kleinen Siege, die wir alle im Laufe unseres Alltages, mal mehr und auch mal weniger, tatsächlich haben. Ständig das Gefühl zu haben nicht zufriedenstellend zu sein, vermindert die Fähigkeit das zu schätzen, was um einen herum passiert. Anstatt unsere Abende zu genießen und die Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen, ist man so konzentriert darauf, es morgen besser zu machen, dass man oft mit den Gedanken nicht  anwesend ist (mein Freund kann das bestätigen). Wie kann ich das vermeiden? Wie kann ich aufhören, mich auf meine Perfektion zu konzentrieren?

 

Die Antwort ist, den Mut zu besitzen nicht perfekt zu sein.

 

Ich versuche es immer noch herauszufinden wie es bei mir funktioniert. Doch das Gute ist, schon durch das Herausfinden, habe ich bereits 5 Möglichkeiten gelernt, um Freude daran zu bekommen nicht perfekt zu sein und für ein glücklicheres, erfüllteres Leben zu sorgen

Diese Möglichkeiten habe ich als 5 Punkte für Euch herausgeschrieben.

Vielleicht hilft es Euch auch!

Schaut Euch die folgenden Punkte an:

 

 

1. Sei aufmerksam

Das nächste Mal, wenn Du dich schlecht fühlst, dass du nicht den besten Job gemacht hast, mach Dir nicht draus. Stattdessen achte auf die Situation.

Beobachte wie die Situation ist, ohne zu urteilen. Konzentriere dich auf einen Moment, woraus du aus den Fehlern lernen kannst und in dem du neue Einblicke gewinnst. Aus Fehlern lernt man. Umarme es, liebe es und sei damit einverstanden Fehler machen zu dürfen. Dann gehe einfach weiter ohne Dir eine Last aufzulegen. Manchmal geht man auch wieder ein paar Schritte zurück, um dann das nächste Mal das doppelte an Schritten erneut vorwärts zugehen, da man aus dem Fehler gelernt hat. 

 

2. Frage Dich selbst: „Habe ich mein Bestes gegeben?“

Wenn man über Perfektion nachdenkt, geht es um das Gesamtbild. Anstatt sich auf die persönlichen Ziele zu konzentrieren oder sich mit andern zu messen, frage Dich: „Habe ich, wie es für mich möglich war, das Beste draus gemacht?“ Es gibt viele Dinge, die außerhalb unserer Kontrolle sind und viele Kräfte, die wir nicht beeinflussen können. Warum nicht einen Moment Zeit nehmen, um unsere Bemühungen zu schätzen und uns konstruktive Kritik zu geben?

Anstatt darüber nachzudenken, wie man sich an die Standards eines anderen mißt, denke lieber darüber nach, ob es irgendetwas gibt, was ich beim nächstes Mal anders machen könnte?“

Sowas hilft in privaten und beruflichen Bereichen, und zwar indem Du nicht immer Deine eigene Schuld oder Schande über eine unvollkommene Arbeit aufnimmst.

 

3. Trenne Dich vom Ergebnis

Dafür zu sorgen, um Ergebnisse zu schaffen, ist normalerweise ein positives Merkmal, aber nur, wenn wir unseren Selbstwert nicht durch diese Ergebnisse messen. Anstatt sich zu sehr auf das Ergebnis zu konzentrieren, ist das  Ziel, sich an die Tatkraft zu binden, die man dafür aufgebracht hat und dann von dem Ergebnis trennen. Das ist nicht leicht, ich weiß, aber ich glaube, wir können eigenständig erlernen, nicht auf Ergebnisse zu achten, die nicht in unserer Macht stehen.

 

 4. Akzeptanz 

Wenn Du oft das Gefühl hast, dass Dein Bestes nicht genug ist, ist es an der Zeit, an der Selbstannahme zu arbeiten. Als Menschen haben wir alle Fehler. Das ist ja auch das, was uns interessant macht und voneinander unterscheidet. Die Akzeptanz und Wertschätzung dieser Unvollkommenheiten ist ebenso wichtig wie die Unterstützung unserer Stärken.

Es ist das Selbstwertgefühl, was in uns wächst. Versuche Dich in Selbstakzeptanz zu üben und dich selbst kennen zulernen, um Teile von dir zu verstehen. Versuche nicht, bestimmte Dinge, die du nicht an dir magst, weg zu schließen. Wenn wir das tun, kommen diese negativen Teile oft wieder schreiend und noch lauter zum Vorschein.

Je mehr wir Dinge akzeptieren, die wir im Moment nicht ändern können, desto schneller und leichter werden wir vorankommen.

6. Spielen

Wenn du das Spielen überspringst, dann behandelst Du dich tatsächlich ziemlich ungerecht. Das regelmäßig geplante Spielen sollte über unsere Kindheit hinausgehen. Es gibt viele Forschungen darüber, wie das Spielen Kreativität fördert und unsere Seele mit Freude bereichert.

Also das nächste Mal wenn wir von einem langen, harten Tag bei der Arbeit, nach Hause kommen und die Kinder oder Haustiere die Spielsachen als Chaos liegen gelassen haben, regt Euch nicht auf. Es ist okay, nicht alles in einem unberührten Zustand zu haben. Stattdessen verbinde es doch mit  einer dringend benötigten Spielzeit. Für Dich oder für Euch, als Familie oder Paar!!!

 

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Gleichermaßen verhält es sich mit unserer Schönheit. Ich bin immer sehr kritisch, wenn es um mein Aussehen geht, besonders für meinen Blog.

Aber es geht nicht nur um das Aussehen, wir haben auch viele positive Eigenschaften, die man nicht sofort sieht und diese Eigenschaften zum Vorschein gebracht werden sollten. Durch unserem verbissenen Perfektionismus, kann unser Erscheinungsbild unnatürlicher und steifer wirken, sowie auch unsere Wärme und die Fröhlichkeit verlorenen gehen kann. Deswegen ist es wichtig glücklich zu sein. Denn glücklich sein ist das beste Make up!

Diese Bilder zum Beispiel wurden aufgenommen, bevor ich mich für den Tag in Paris fertig gemacht habe. Bedeutet kein Make up, Haare sind durcheinander, die Zähne sind noch nicht geputzt und dunkle Augenringe sind auch vorhanden. Ich bin, nach dem Aufwachen, so verschlafen wie ich war, als erstes in die Küche gegangen, um erstmal einen Kaffee zu trinken. Mein Freund testete gerade seine Kamera und wir fingen an mit der Kamera ein wenig herum zu spielen. Ich denke, natürliche und authentische Fotos ohne Make-up und Styling, die durch das herum spielen entstanden sind, sollten viel mehr gezeigt werden …oder?

Ich bin wie ich bin und zwar bestimmt nicht perfekt. Mit 41 Jahren und mit all meinen Fältchen, Flecken und Fettpolsterchen, sollte ich mich langsam daran gewöhnen, dass ich nicht mehr die jüngste bin. Also, versuche ich es zu akzeptieren wie ich bin. 
Ich liebe diese Fotos. Denn sie zeigen mein natürlichen Ich, obwohl ich auf den Fotos nicht so Aussehe, wich ich es gut gefunden hätte, fühle ich mich trotzdem wohl. Denn den Mut zu haben sich zu zeigen wie man in seiner Natürlichkeit ist, erzeugt auch eine gewisse Schönheit. Irgendwann sollten wir alle den Mut besitzen nicht perfekt zu sein!

 

Warum Sollten Wir Den Mut Besitzen Nicht Perfekt Zu Sein

 

Zum Schluß möchte ich noch eine Sache loswerden. Worüber ich heute geschrieben habe, dient nicht als Ersatz für professionelle medizinische oder psychiatrische Hilfe bzw. Beratung. Bitte, bei gesundheitlichen Schwierigkeiten oder psychischen Belastungen, wendet Euch stets an einen Arzt oder einem qualifizierten Gesundheitsdienstleister.

Was denkst du über das Thema: Den Mut besitzen nicht perfekt zu sein? Bist Du der gleichen Meinung wie ich? Bitte hinterlasst doch einen Kommentar. Bin gespannt was Ihr darüber denkt und wie es Euch dabei ergeht. 

 

 

Nachtrag 15/07/17: Heute ist mir in den Sinn gekommen, dass ich zu diesem Thema gerne eine Blog Parade erstellen möchte. Denn ich denke, dass viele dieses Thema allzu gut kennen. Von daher gibt es bestimmt einige von Euch, die auch zu diesem Thema etwas schreiben möchten und anderen mitteilen möchten, was man selbst für Erfahrungen gemacht hat. Denn es ist immer gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Denn je mehr Menschen es akzeptieren, dass man nicht perfekt ist, ist es doch um so besser. Oder habt Ihr vielleicht noch andere Tipps oder Möglichkeiten, den Druck des Perfektionismuses zu entkommen? Immer gut neue Hilfestellungen zu bekommen. Ich freue mich, wenn Ihr zahlreich bei meiner Blog Parade mit macht. Die Blog Parade zu der ich aufrufen möchte, beginnt morgen am Sonntag den 16.07.2017 und endet in zwei Monaten den 02.09.2017. Folgende Fragen könnt Ihr in Eurem Beitrag beantworten:

  • Wann und wie hast Du bemerkt , dass Du dich zu sehr unter Druck setzt, um immer perfekt zu sein?
  • Wo genau möchtest du perfekt sein? Beim Job/Sport/Hobby/ in der Freundschaft oder in der Rolle Mutter/ Ehefrau…etc.
  • Welche Ratschläge hast Du, um erstmal selbst festzustellen dass es ok ist nicht immer perfekt zu sein?
  • Was hat Dir geholfen zu akzeptieren, dass es nicht möglich ist überall perfekt zu sein?
  • Wann war bei Dir der Zeitpunkt gekommen, als Du anfingst den Perfektionismus loszulassen? Was waren die Auslöser?
  • Giel es dir schwer oder leicht?
  • Was machst Du heute anders? 
  • Wie ergeht es dir jetzt?

Um den Teilnehmer meiner Blog Parade einen kleinen Support zu geben, werde ich ca. 1 Woche nach Ablauf meiner Blog Parade, die besten gesammelten Beiträge in einem tollen und interessanten Artikel zusammenfassen und Euch verlinken. Also macht mit…!!! Vergeßt aber nicht mir hier einen Kommentar, mit dem Link zu deinem Beitrag, zu hinterlassen und verlinke diese Blog Parade in deinem Artikel.

 

Saludos

Katy

 

 

Pics by Daniell Bohnhof Photography
Text and Styling (or no styling) by Look2ocean

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